1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Vertragspartner für alle Verträge ist: FF Garagen, Inhaber Roman Fast (Einzelunternehmen), Gewerbepark 14, 91350 Gremsdorf, Deutschland, Telefon +49 (0) 9193 2092980, E-Mail info@ff-garagen.com, USt-IdNr. DE306720983. Die Tätigkeit des Anbieters umfasst den Verkauf und die Montage von Stahl-Fertiggaragen, Carports, Gerätehäusern und Mülltonnenboxen inklusive optionaler Fundamenterstellung.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für:
- die Online-Buchung kostenpflichtiger Vor-Ort-Beratungstermine über www.ff-garagen.com/termin/ und
- ergänzend für Angebotsanfragen über das Formular /angebot/.
Der eigentliche Liefer- und Montagevertrag (Hauptauftrag) kommt nicht online zustande, sondern erst durch gesonderte Annahme eines individuellen schriftlichen Festpreis-Angebots. Für den Hauptauftrag gelten diese AGB ergänzend. Individualabreden im Angebot gehen vor. Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern. Entgegenstehende Einkaufsbedingungen von Unternehmern werden nicht Vertragsbestandteil.
2. Vor-Ort-Beratungstermin und Online-Buchung
Gegenstand der Leistung ist eine 1-stündige Aufmaß- und Beratungsleistung am Bauplatz durch den Inhaber. Nach dem Termin erstellt der Anbieter ein verbindliches Festpreis-Angebot. Geschuldet ist eine reine Beratungsleistung als Dienstleistung, kein bestimmter Vertragsabschluss.
Der Preis für den Beratungstermin setzt sich aus einer Beratungspauschale zuzüglich Anfahrtskosten nach Entfernung zusammen. Der Gesamtpreis wird vor der Buchung angezeigt und enthält die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 Prozent.
Der Vertrag über den Beratungstermin kommt mit erfolgreicher Online-Zahlung und dem Versand der Buchungsbestätigung per E-Mail zustande.
3. Zahlungsbedingungen und Rechnungsstellung für Beratungstermine
Die Zahlung für den Beratungstermin erfolgt ausschließlich online über den Zahlungsdienstleister Stripe (unter anderem Kreditkarten, Apple Pay, Google Pay, Klarna). Der Termin ist erst nach vollständigem Zahlungseingang verbindlich reserviert.
Die Rechnung wird nach dem Termin per E-Mail als elektronische Rechnung versendet. Der Kunde willigt in den Empfang einer elektronischen Rechnung ein.
4. Stornierung und Verschiebung von Beratungsterminen
Eine Stornierung durch den Kunden ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Terminbeginn kostenfrei über das Online-Widerrufsformular der Website möglich. Die Erstattung erfolgt vollständig auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel innerhalb von 3 Bankwerktagen.
Weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn ist eine Stornierung nicht mehr möglich; der gezahlte Gesamtbetrag (Pauschale und Anfahrtskosten) wird in diesem Fall nicht erstattet. Der Anbieter hält den Termin exklusiv frei und plant Anfahrt und Personal. Bei kostenfreien Buchungen unter Verwendung eines 100-Prozent-Gutscheins ist eine Stornierung bis zum Terminbeginn möglich.
Bei einer Terminverschiebung durch den Anbieter aus wichtigem Grund (wie beispielsweise Witterung, Krankheit oder höhere Gewalt) darf der Anbieter einmalig einen Ersatztermin anbieten. Nimmt der Kunde keinen zumutbaren Ersatztermin an, wird der volle Betrag erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen in diesem Fall nicht.
Gutscheine und Rabattcodes sind auf einen Code pro Buchung beschränkt. Eine Barauszahlung oder eine nachträgliche Verrechnung ist ausgeschlossen.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden beim Beratungstermin
Der Kunde stellt sicher, dass der Bauplatz zum vereinbarten Termin zugänglich ist und eine entscheidungsbefugte Person anwesend ist. Ist der Termin aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat (beispielsweise weil niemand anwesend ist oder kein Zugang besteht), nicht durchführbar, gilt die Leistung als erbracht. Der gezahlte Gesamtbetrag wird in diesem Fall nicht erstattet.
6. Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht beim Abschluss von Fernabsatzgeschäften ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Der Kunde stimmt bei der Buchung ausdrücklich zu, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen kann. Er bestätigt seine Kenntnis darüber, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt. Bei einem Widerruf nach Teilerbringung ist ein anteiliger Wertersatz geschuldet. Die separate Widerrufsbelehrung der Website bleibt unberührt. Die vertragliche 24-Stunden-Stornoregelung gilt zusätzlich und unabhängig von diesem gesetzlichen Widerrufsrecht.
7. Hauptauftrag: Angebote und Festpreisgarantie
Für den separat abzuschließenden Liefer- und Montagevertrag (Hauptauftrag) gelten die nachfolgenden Rahmenregeln. Angebote des Anbieters sind 4 Wochen gültig, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.
Es gilt eine Festpreisgarantie. Der im Angebot genannte Festpreis gilt ohne Nachträge, sofern der Kunde keine nachträglichen Änderungen beauftragt und die im Angebot dokumentierten Annahmen (beispielsweise zu den Bodenverhältnissen und zur Zufahrt) zutreffen.
8. Lieferzeiten, Montagezeiten und Mitwirkungspflichten im Hauptauftrag
Die Liefer- und Montagezeit beträgt circa 8 bis 12 Wochen nach der Auftragsbestätigung. Dies stellt einen unverbindlichen Richtwert dar, sofern im Angebot nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Witterungsbedingte Verschiebungen der Montage sind möglich und berechtigen nicht zum Rücktritt, wenn der Anbieter unverzüglich einen neuen Termin anbietet.
Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet. Er hat eine freie Zufahrt für LKW und Kran, Baufreiheit sowie zutreffende Angaben zum Bauplatz und zum Untergrund zu gewährleisten. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen (wie beispielsweise Baugenehmigungen, Gestaltungssatzungen oder Abstandsflächen) sind vom Kunden zu beschaffen und zu verantworten, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Ein Mehraufwand, der durch falsche Angaben oder fehlende Baufreiheit entsteht, kann nach tatsächlichem Aufwand berechnet werden.
9. Eigentumsvorbehalt und Abnahme im Hauptauftrag
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters. Die Abnahme erfolgt nach dem Abschluss der Montage. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Solche Mängel werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.
10. Gewährleistung und natürliche Eigenschaften
Die Gewährleistung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Der Anbieter hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Gegenüber Unternehmern gilt eine Gewährleistungsfrist von einem Jahr, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Für Bauwerksleistungen gelten die gesetzlichen Fristen. Garantieversprechen über das gesetzliche Maß hinaus werden nicht abgegeben.
Übliche und technisch unvermeidbare Toleranzen bei Maßen, Farbtönen und Oberflächen (wie beispielsweise leichte Farbabweichungen zwischen verschiedenen Chargen oder Kondenswasserbildung bei einem unbelüfteten Aufstellort) stellen keinen Mangel dar, soweit die Gebrauchstauglichkeit hierdurch nicht beeinträchtigt wird.
11. Haftungsbegrenzung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
12. Schlussbestimmungen und Streitbeilegung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates unberührt.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Der Anbieter ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit im Sinne des Paragrafen 36 VSBG.
Sollten einzelne Klauseln dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
Stand: Juli 2026.